Paul Abraham bei YouTube. Wählen Sie unter ca. 300 von mir hochgeladenen Beiträgen: Playlist
Paul Abraham aktuell Termine - Nachrichten - Fundsachen
Abraham-Nachrichten
Komische Oper Berlin: Die Blume von Hawaii konzertant mit Katharina Thalbach In der Reihe mit „Weihnachtsoperetten“ von Paul Abraham steht im Dezember „Die Blume von Hawaii“ auf dem Programm der Komischen Oper von Berlin. Die beiden konzertanten Aufführungen sind für den 20. und 30.12. geplant. Die musikalische Leitung hat Koen Schoots. Katharina Thalbach führt in der Rolle der alten weisen Kanako Hilo (eigentlich eine Männerrolle) als „Conferencieuse“ durch die Handlung. Außerdem spielen mit: Alma Sadé (Prinzessin Laya/Suzanne de Provance), Tansel Akzeybek (Prinz Lilo-Taro), Johannes Dunz (Kapitän Stone), Jörn-Felix Alt (Jim Boy), Peter Renz (John Buffy) und das Lindenquartett. Barrie Kosky betonte bei der Vorstellung des Programms für die nächste Saison: „Der Wille zur stetigen Ausweitung der Grenzen des Musiktheaters kann in der augenblicklichen Situation zu Recht keinerlei Dringlichkeit für sich beanspruchen. Aber diese Situation wird irgendwann vorbei sein, und mit der Vielfalt und Fülle unserer Premieren und Wieder- aufnahmen wollen wir unseren Künstler*innen und unserem Publikum ermöglichen, einen positiven Blick in die Zukunft zu werfen.“ Gymnasium Korschenbroich: Ball im Savoy wegen Corona-Virus verschoben Vom 12. bis 15. März sollte am Gymnasium Kor- schenbroich bei Düsseldorf eine eigene Inszenierung der Paul-Abraham-Operette „Ball im Savoy“ aufgeführt werden. Wegen der Einschränkungen bezüglich des Corona-Virus‘ musste dieses Event, in das schon viel Probenarbeit geflossen war, kurzfristig abgesagt werden. Als Ausweichtermine wurden der 19., 21., 22. und 23. Juli festgelegt. Die Blume von Hawaii April/Mai 2020 im Hoftheater Christiansborg in Kopenhagen Die Kopenhagener „Operettenkompanie Polyhymnia“ führt im April/Mai die Paul-Abraham-Operette „Blomsten fra Hawaii“ (Die Blume von Hawaii) im Hoftheater auf Schloss Christiansborg auf. Da die Mitglieder der Kompanie keinerlei Materialien zu einer früheren Aufführung der Operette in Dänemark finden konnten, wurde das Werk jetzt neu von Regisseur Jacob Berg ins Dänische übersetzt. Bekannt war bisher, dass 1944, also noch während des Weltkrieges, Abrahams „Viktoria und ihr Husar“ in Kopenhagen aufgeführt worden war. Eine Meldung darüber finden Sie unter diesem Link Umjubelte Premiere: Märchen im Grand Hotel im Staatstheater Meiningen Einen „enormen Publikumszuspruch“ registrierte Roland H. Dippel in der Onlineausgabe der Neuen Musik-Zeitung (nmz.de) für die Premiere von „Märchen im Grand Hotel“ im Staatstheater Meiningen. In seiner sehr ausführlichen Kritik spricht er von einer „umjubelten Premiere“: Unter anderem heißt es: „Der Mix aus Klischee, selbstreferentieller Ironie und einer Folge von Musiknummern, die neben der Haupthandlung immer wieder kleine intime Dramolette ausbreiten, kommt in der Meininger Ensemble-Union von Opern- und Musicalsängern mit Schauspielern und Chorsolisten, dazu kleiner Orchesterbesetzung mit wenigen Streichern, Banjo und viel Schlagwerk gut an. […] Die Meininger Produktion bricht mit so ziemlich allen Vorurteilen gegen Abraham. Trotz der stellenweise recht groben Pointen gibt es geschliffenen Konversationsduelle und Gefühle in feiner Bewegung. […] Für Knallchargen ist die Meininger Inszenierung zu nobel, für Adelsroman-Klischees zu intelligent, für billige Komödiantik zu ambitioniert.“ nmz In der „Main-Post“ schreibt Siggi Seuß in einer durchgehend positiven Kritik: „Als Zuschauer kann man gut mit den allzu menschlichen Macken und mit Haar- sträubendem leben. Denn Abrahams Musik präsentiert sich - im Vergleich zur Walzerseligkeit der Wiener Operette - ausgesprochen frisch und weltläufig: eine bunte Mischung aus English Waltz, Foxtrott, ja sogar Tango, aus folkloristischen Elementen und jazzigen Tönen, Blues und Swing, samt flotten Stepptanzeinlagen. […] Und dann gibt es den genialen Einfall, einen nahezu logischen Bogen aus dem Operettenmilieu der 1930er in die Hollywood- Gegenwart zu schlagen: In eine Zeit also, in der die „Scripted Reality“-Produktionen der Studios boomen und die Idee einer maroden Filmgesellschaft, das „wirklich wahre Leben“ abzufilmen, nicht von ungefähr kommt. So macht sich das pfiffige Produzenten- töchterchen Marylou mit einer Crew auf nach Cannes, um aus allen verborgenen Winkeln heraus das feudale Treiben live aufzunehmen.“ Main-Post In der „Thüringischen Landeszeitung“ und der „Thüringer Allgemeinen“ erinnert Michael Helbig an 1934, das Entstehungsjahr der Operette: „Damals brachte Paul Abraham, mit seinen Stammtextern Alfred Grünwald und Fritz Löhner-Benda, das Kino ins Theater. Seine Lustspieloperette ‚Märchen im Grand Hotel‘ kam, in Wien, inhaltlich wie auch musikalisch sehr modern daher. Und sie wirkt heutzutage angestaubt allenfalls insofern, als sie seitdem vergessen wurde.“ Von dieser Erkenntnis ausgehend stellt er das Konzept der Aufführung in Frage: „…Hüve glaubt, eine nicht allzu geläufige, aber so modern wirkende Operette modernisieren zu müssen. Er verlegt sie mit seiner Textfassung sowie mit Tablets und Smartphones in unsere Zeit der Streaming-Dienstleister für Filme und Serien (‚Fletnix‘), der Handyvideos und der ‚Scripted Reality‘. Er bläst Staub dort weg, wo keiner liegt. Eine sinnfreie Oberflächenpolitur. Wie viel interessanter, die zeitliche Distanz zu spüren und zugleich zu erleben, wie die Zeit stehen geblieben oder gar rückwärts zu laufen scheint.“ Ansonsten lobt der Kritiker die Musik und alle Beteiligten. Thüringer Allgemeine (Bezahlschranke) Jörg Schüttauf und Susanne Bard wieder mit „Operettenkönig Abraham“ auf Tournee Das Zwei-Personen-Stück „Paul Abraham - Operettenkönig von Berlin“ mit Jörg Schüttauf und Susanne Bard ist Januar/Februar wieder auf Tournee. Über die Aufführung in Solingen hieß es in der „Solinger/Bergischen Morgenpost“ u.a.: „Die beiden Darsteller boten in diesem Lebensbild mit Spiel, Tanz und Gesang eine faszinierende Leistung. Dafür gab es Jubel und Applaus des begeisterten Publikums.“ Die Rheinische Post lobt zwar die schauspielerische Leistung der Protagonisten bei der Aufführung in Viersen, meint aber: „Die Musik wäre besser zur Geltung gekommen, wenn der Etat auch noch für einen männlichen Profi-Sänger und zwei bis drei weitere Instrumentalisten gereicht hätte. So blieb das Glänzende und Glitzernde der einstigen Erfolgsaufführungen etwas dünn.“ Kritikerin Karin Hartmann von shz.de (Holsteinischer Courier) sah in Neumünster die insgesamt 65. Vorstellung des Stücks. Sie befand: „Das Publikum war begeistert von der süffigen Mischung aus gefühliger Salonmusik, schmissigen Rhythmen, eingebauten Jazz- Elementen, die den Sound einer hektischen Großstadt und ihren Amüsierbetrieb so perfekt untermalten. […] Dass ein so greifbares, nachvollziehbares Bild entstand, das auch (durchaus gewollt hektisch) das Lebensgefühl der 30er-Jahre vermittelte, ist vor allem Susanne Bard und Jörg Schüttauf zu danken. Aber natürlich auch dem Regisseur und Ausstatter Klaus Noack, dem es gelang, die wechselnden Gemütszustände Abrahams in der Balance zu halten.“ shz (mit Bezahlschranke) Irene Schmidt berichtet in den Grafschafter Nachrichten von der Aufführung in Schüttorf: „Totenstille herrscht im nahezu vollbesetzen Saal des Theaters der Obergrafschaft für lange 30 Sekunden. Die Masse schweigt, bevor der Applaus erschallt, – immer und immer wieder, zuletzt in rhythmischen Wellen vom stehenden Publikum. Der Applaus am Ende dieses Theater-Sonntagabends gilt Jörg Schüttauf in der Rolle des Paul Abraham, Susanne Bard als seine Gattin Sarolta (auf Deutsch „Charlotte“) Feszelyi, die so nebenbei auch Stewardess, Sekretärin, Krankenschwester oder Prostituierte mimt, und Jens-Uwe Günther, dem Mann am Klavier, ohne das es den „Operettenkönig“ gar nicht gäbe. […] „Abraham“ von Dirk Heidicke wird in der Bühnenfassung unter Regisseur Noack als Tragikomödie angekündigt. Es überwiegt die Tragik. Bedrückend und zwischen den Zeiten pendelnd folgt der Zuschauer und lässt sich von der „schweren Theaterkost“ dennoch nicht übersättigen.“ Grafschafter Nachrichten (mit Bezahlschranke)  
(Vergangene Termine, Meldungen und Fundstücke, die hier ab ab September 2015 veröffentlicht wurden, finden Sie im monatlich aktualisierten PDF-Archiv..) Termine 2020 April 2020 (vorgesehene Termine. Nahezu alle wurden wegen der Corona-Krise abgesagt) 1.4.2020: Märchen im Grand Hotel - Staatsoper Hannover 9.4.2020: Kind, ich schlafe so schlecht. Revuette (u.a. mit Abraham-Melodien) - Plauen 10.4.2020: Viktória - Operettentheater Budapest 11.4.2020: Viktoria und ihr Husar - Landestheater Neustrelitz 11.4.2020: Viktória - Operettentheater Budapest (2 Vorstellungen) 12.4.2020: Märchen im Grand Hotel - Meininger Staatstheater 12.4.2020: Viktória - Operettentheater Budapest (2 Vorstellungen) 17.4.2020: Viktoria und ihr Husar - Landestheater Neustrelitz 18.4.2020: Ball im Savoy - Theater Lübeck (Wiederaufnahme) 19.4.2020: Märchen im Grand Hotel - Staatsoper Hannover 19.4.2020: Lieder im Gluck. Hits aus bekannten und unbekannten Werken von Paul Abraham - Staatstheater Nürnberg, Gluck-Saal 24.4.2020: Blomsten fra Hawaii - Hoftheater Schloss Christiansborg Kopenhagen (Premiere) 25.4.2020: Ball im Savoy - Theater Lübeck 27.4.2020: Blomsten fra Hawaii - Hoftheater Schloss Christiansborg Kopenhagen 29.4.2020: Blomsten fra Hawaii - Hoftheater Schloss Christiansborg Kopenhagen Mai 2020 (vorgesehene Termine) 1.5.2020: Blomsten fra Hawaii - Hoftheater Schloss Christiansborg Kopenhagen 2.5.2020: Märchen im Grand Hotel - Staatsoper Hamburg/opera stabile (Premiere) 2.5.2020: Ball im Savoy - Theater Lübeck 3.5.2020: Märchen im Grand Hotel - Staatsoper Hamburg/opera stabile 4.5.2020: Blomsten fra Hawaii - Hoftheater Schloss Christiansborg Kopenhagen 5.5.2020: Blomsten fra Hawaii - Hoftheater Schloss Christiansborg Kopenhagen 6.5.2020: Märchen im Grand Hotel - Staatsoper Hamburg/opera stabile 8.5.2020: Märchen im Grand Hotel - Meininger Staatstheater 8.5.2020: Blomsten fra Hawaii - Hoftheater Schloss Christiansborg Kopenhagen 9.5.2020: Ball im Savoy - Theater Lübeck 9.5.2020: Märchen im Grand Hotel - Staatsoper Hamburg/opera stabile 10.5.2020: Märchen im Grand Hotel - Staatsoper Hamburg/opera stabile 10.5.2020: Blomsten fra Hawaii - Hoftheater Schloss Christiansborg Kopenhagen 12.5.2020: Märchen im Grand Hotel - Staatsoper Hamburg/opera stabile 14.5.2020: Märchen im Grand Hotel - Staatsoper Hamburg/opera stabile 16.5.2020: Märchen im Grand Hotel - Staatsoper Hannover 17.5.2020: Märchen im Grand Hotel - Staatsoper Hamburg/opera stabile 17,5,2020: Mein Lieblingslied muss ein Walzer sein. Festliche Operettengala (u.a. mit Abraham- Melodien)  - Oper Dortmund 23.5.2020: Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da. Ensemble petit SALONG (u.a. mit Abraham- Melodien) -Villingen, Theater am Turm Juni 2020 5.6.2020: Die große Welt der Revue (u.a. mit Abraham-Melodien) - Chorin, Kloster Chorin 10.6.2020: Ball im Savoy - Theater Lübeck 13.6.2020: Märchen im Grand Hotel - Meininger Staatstheater 12.6.2020: Märchen im Grand Hotel - Staatsoper Hannover 19.7.2020: Lieder im Gluck. Hits aus bekannten und unbekannten Werken von Paul Abraham - Staatstheater Nürnberg, Gluck-Saal 25.6.2020: „Bin ich doch ein Fremder?“. Unikozert (u.a. mit Abraham-Melodien) - CityKirche Wuppertal 30.6.2020: Märchen im Grand Hotel - Meininger Staatstheater Juli 2020 4.7.2020: Märchen im Grand Hotel - Meininger Staatstheater 10.7.2020: Paul Abraham - Operettenkönig von Berlin. Mit Jörg Schüttauf und Susanne Bard - Wetzlarer Festspiele, Freilichtbühne Rosengärtchen 11.7.2020: Märchen im Grand Hotel - Meininger Staatstheater 19.7.2020: Lieder im Gluck. Hits aus bekannten und unbekannten Werken von Paul Abraham - Staatstheater Nürnberg, Gluck-Saal Dezember 2020 20.12.2020: Die Blume von Hawaii (konzertant) - Komische Oper Berlin 30.12.2020: Die Blume von Hawaii (konzertant) - Komische Oper Berlin Alle Termine ohne Gewähr
Dies ist eine Webseite des Publizisten Klaus Waller. Alle Rechte am Text vorbehalten. Impressum - Kontakt
Fundstücke (Viele weitere finden Sie unter Menüpunkt „Bilder“)
Das Programmheft zur Erstaufführung der Blume  von Hawaii in Berlin 1931 kam ganz ohne Text aus und enthielt nur die Namen der Mitwirkenden, ein paar Bilder und sehr, sehr viel Reklame. (oben und links) Zur 200. Annahme (Theater- jargon für Inszenierung) des Stückes spendierte der Verlag dann ein Beiheft mit langen Texten zum Kompo- nisten, zu den Librettisten und zu Hawaii. Die Librettisten meldeten sich mit einem Gedicht zu Wort.(rechts und unten)
Berlin: Die Blume von Hawaii - Programm- und Beiheft zur 200. Inszenierung
Paul-Abraham-Park in Hamburg: Jetzt auch mit offiziellen Namensschildern                                                                      Foto: Copyright Prasifal von Pallandt Im vergangenen Jahr bekam der Park am Grindelberg in Hamburg den Namen Paul-Abraham- Park. Inzwischen sind dort auch offiziell Schilder mit diesem Namen aufgestellt worden. Die Anblage befindet sich in der Nä#he des Hauses, in dem Paul Abraham bis zu seinem Tode im Jahr 1960 zusammen mit seiner Frau gelebt hat.